Anlässlich unserer Jugendbegegnung „Whose Streets? Our Streets?“ mit Gästen aus Frankreich veranstalten wir eine Lernwerkstatt mit Worldcafe (und Brunch) zur Deutsch-Französischen Geschichte. Das findet am Sonntag, den 1. März 2026 von 11 bis 17h in Berlin-Neukölln statt (genauen Ort gibts bei Anmeldung unter vernetzungpartizipation@riseup.net). Alle Infos hier:
Wir waren in Brüssel! Mit unserem Jugendbeteiligungsprojekt. Mit dem Zug ging es nach Brüssel, ins Herz der EU Institutionen. Wir haben nicht nur die berühmten belgischen Pralinen, Pommes und Waffeln probiert, sondern haben auch die Europäische Kommission und das Europäische Parlament besucht. Abgeordnete waren leider keine da. Als Abschluss haben wir mit einer Foto-Ralley unsere Fragen an die EU performativ in den öffentlichen Raum gesetzt.
In den Jugendzielen der EU steht, das Projekte das Vertrauen junger Menschen in das Projekt EU aufbauen sollen, indem Demokratiedefizite, fehlende Transparenz und Sichtbarkeit angesprochen werden. Das haben wir uns nicht zweimal sagen lassen. Trotz strömenden Regen zogen wir am Freitag zur EU. Ausgestattet mit Fragen. Unseren Fragen. An die EU. Auf Schildern. Die haben wir in Brüssel vor der EU-Kommission und der EU dem Parlament der Öffentlichkeit gezeigt. Und niemand ist verhaftet worden.
Freitag ist der Tag der Foto-Ralley in Brüssel während unser Exkursion zur Europäischen Union. Ziel: Die vorbereiteten Pappschilder mit kritischen Fragen an die EU im öffentlichen Raum positionieren und im perfekten Winkel ein Foto schießen. Ergebnis: Etwa 20 selbstgeschossene Fotos.Doch was kommt eigentlich alles davor und was gehört neben dem eigentlich finalen Schritt des Fotografierens dazu?
Am ersten Tag unserer Exkursion nach Brüssel haben wir an einer Führung durch das Gebäude des europäischen Parlamentes teilgenommen. Wir konnten uns den Plenarsaal in aller Ruhe anschauen, da keine Sitzungswoche war. Dabei waren die 24 Übersetzungskabinen als Symbol für die Sprachenvielfalt in der eine Parlamentssitzung stattfindet besonders spannend, berichtet ein Teilnehmer hier in seinem Bericht:
Während unseres Besuches in Brüssel besuchten wir das Besucher[:innen]zentrum der EU-Kommission neben dem bekannten Berlaymont-Gebäude. Wer langweiliges Bürokratiegedöns erwartete, wurde enttäuscht: Zwei spannende Vorträge über die Arbeit der Kommission boten uns viel Stoff zum Diskutieren. Was ein ganz geheimes Geheimzimmer von Ursula von der Leyen und eine 100 Jahre alte Statue damit zu tun haben, erfahrt ihr im Text.
Wer einen Spaziergang durch Bruxelles macht und die verschiedenen Denkmäler begutachtet, wird am Mannequin Pis nur schwer vorbeikommen. Doch warum ist ausgerechnet diese kleine Statue so berühmt? Unsere Autor:in hat sich dazu ein paar Gedanken gemacht:
Wir besuchten ein einzigartiges Museum, das nicht nur wie üblich über nationale Geschichte informiert, sondern über die Geschichte eines gesamten Kontinents. Ein erstrebenswertes Projekt, das auch gut umgesetzt wurde, mit Kritik an EU, Kolonialismus und co., die immerhin *vorhanden* ist, im Vergleich zu anderen Einrichtungen wie dem Humboldt-Forum in Berlin. Bei genauerer Betrachtung weißt jedoch auch dieser kritischer Teil des Hauses der europäischen Geschichte Lücken auf. Für einige Exponate ist keine Möglichkeit der kontextuellen Einordnung gegeben, obwohl diese durchaus notwendig gewesen wäre, und je näher man zum aktuellen Zeitgeschehen vordringt, verläuft sich die kritische Berichterstattung zu bloßer Berichterstattung. Am Ende werden diese Beobachtungen mit einer Diskussion über gewagte Weltkartenabbildungen auf den Punkt gebracht.
Auf nach Brüssel die EU Institutionen besser kennen lernen! Auf dem Weg durch Brüssel fällt auf, dass die Graffiti und politische Sticker Landschaft in Bezug auf Gaza einseitiger ist als in Berlin. Und wir lernen: auch wir sind manchmal Touris, die staunend durch eine neue Stadt laufen:
Durch einen Schneesturm bahnten wir uns am ersten Vormittag den Weg zum EU-Parlament. Die EU soll Frieden und Schutz bieten und wurde dafür gegründet. Wir selbst konnten das witzigerweise durch den Schneesturm so wahr nehmen. Was wir in der ersten Hälfte des ersten vollen Tages in Brüssel noch alles erlebt und im EU Parlament gelernt haben, erfahrt ihr in diesem Bericht.