„Heil Hotler!“ Die Swing Kidz

Sie waren die erste gegenkulturelle Jugendbewegung in der Geschichte Deutschlands: Die Swing-Kidz. Ihre Liebe für Musik und Tanzen ließ sie in Konflikt mit den Vorstellungen des Nazi-Regimes und in den Widerstand geraten. Für viele Jugendliche führte dieser Weg an der Front, in das Gefängnis oder ins KZ und endete oft tödlich. besonders wild trieben es die Swings in Hamburg. Mit lustig-fröhlichen Performances machten sie im Alltag das Regime lächerlich und entlarven heute die Behauptung, man habe ja nichjs tun können, als Lüge.

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Di. 22.9.-So. 27.9.26 Exkursion „Wir und die EU“: Auf nach Den Haag!

Wir fahren nach Den Haag! Mit unserem Jugendbeteiligungsprojekt „Wir und die EU“. Denn Den Haag ist Sitz der Europäischen Justiz (Eurojust), des Internationalen Strafgerichtshofs (IstGH) und vieler internationaler Rechtsbehörden. Das ist kein Zufall: 1899 und 1907 fanden hier im Friedenspalast die ersten u.a. von Bertha von Suttner angeregten modernen Friedenskonferenzen statt, die in die „Haager Landkriegsordnung“ mündeten. Später waren in Den Haag die Gerichtshöfe des Völkerbundes ansässig. Und das wollen wir uns mal anschauen!

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Absage: Baltic Youth Peace Week in Helsinki findet nicht statt

Liebe Mitglieder und Aktive,
leider müssen wir mitteilen, dass die Reise nach Finnland zur „European Youth Peace Week“ abgesagt ist. Grund dafür sind Vorkommnisse, die unsere Delegierten beim Vorbereitungstreffen in Helsinki vor zwei Wochen erleben mussten. Auf dem Treffen hat unser finnischer Partner die Kooperation beendet. Der Vorstand von Aseistakieltäytyjäliitto (AKL) befand, dass unser Slogan „Israel-Hass ist kein Pazifismus“ für ihre Organisation untragbar sei. Doch keine Panik: Wir fahren statt dessen nach Den Haag zur EU und dem Internationalen Gerichtshof. Alle Infos findet ihr hier.

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Partners wanted: Skillshare on Subvertising to counter right-wing extremism and fake news

Subvertising and „communication guerrilla“ tactics offer a rich repertoire of forms of action for engaging politically with right-wing extremism in Europe. At the same time, right-wing extremists utilize these very techniques to gain tration in the me-dia. For this reason, we aim to launch a Europe-wide skill-share project focused on using communication guerrilla tactics to counter right-wing extremism. And we are looking for partners for that.

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Su, 3 May: Workshop: How to Involve Youth (with EU Funding)? Lyon, 1pm

Using the Erasmus+ funding program to strengthen cooperation and networks among young activists? Sounds far-fetched, but it’s possible! Dedicate to the European Youth Week we’ll demonstrate this on May 3 at 1pm in Lyon at the 5 Rue Hector Berlioz, Villeurbanne, France. The Ban Fossil Ads Gathering 2026 is taking place there.

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„Wir forschen!“ Ausstellung zu kreativen Widerstand gegen den Nationalsozialismus, 24.-26.4.2026

Eine Gruppe junger Menschen, die sich in der Vereinigung für Vernetzung und Partizipation e. V. engagiert, präsentiert vom 24. bis 26.4.2026 die Ergebnisse des Projektes „Wir forschen! Kreativer Widerstand gegen den Nationalsozialismus!“ Die Gruppe recherchierte 12 Monate in Museen. Die kreativen Widerstandshandlungen, die sie fanden, präsentieren und würdigen sie mit einer spannenden Ausstellung. Sie ist in Neukölln im Ladenlokal im Erdgeschoss der Kirchhofstraße 45 am Freitag, den 24.4. ab 18h bis 22h zu besichtigen; Samstag, den 24.4. und am Sonntag, den 25.4. von 12h bis 17h (am Samstag vermutlich auch länger). Der Eintritt ist kostenlos.

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„Fahrt selbst nach Deutschland“: Kreativer Widerstand gegen Zwangsarbeit

So in etwa könnte eine polnische Protestaktion gegen die nationalsozialistische Zwangsarbeit ausgesehen haben, die nur in einer Gestapo-Akte dokumentiert ist. Die Nazis gaben mit dem Slogan „Jedź z nami do Niemiec“ (dt.: „Fahrt mit uns nach Deutschland“) nach Außen den Anschein, die Zwangsarbeit basiere auf Freiwilligkeit. Polnische Widerständler*innen änderten den Spruch in „Jedźcie sami do Niemiec“ (dt.: „Fahr selbst nach Deutschland!“), was wir per Bildbearbeitung in rot in ein Foto der Propagandaparole montiert haben. Mit solchen geistreichen Eingriffen in die Propaganda der Zwangsarbeit setzten Widerständler*innen öffentliche Zeichen gegen die deutschen Besatzer. Die Nazis stellten solche Aktionen unter Todesstrafe.

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Der gefälschte „Abend“ von Brüssel

Aus dem belgischen Widerstand sind überraschenderweise mindestens zwei gefälschte Zeitungen überliefert. Gefälschte Zeitungen Als der ganz heiße Scheiß werden immer wieder gefälschte Tageszeitungen vermarktet. Das Konzept dahinter ist immer gleich: Man druckt eine Zeitung im offiziellen Erscheinungsbild. Die Zeitung verkündet jedoch nur gute Nachrichten und zeigt damit, dass eine andere Welt möglich wäre. Doch diese Idee ist nicht neu, bereits der Belgische Widerstand verwendete dieses Konzept.

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