Mitmachen: Jugendbegegnung in Berlin zu Werbung: „Whose streets? Our streets!“ 20. bis 27.3.2026

Wir erwarten Besuch aus Frankreich! Denn in Berlin organisieren wir die Jugendbegegnung „Whose streets? Our streets! Werbung im öffentlichen Raum hinterfragen“. Die Jugendbegegnung wird von der EU gefördert und findet statt von Freitag, den 20. März bis Sonntag, den 27. März 2026. Unsere Partnerorganisation ist „Résistance à l’Agression Publicitaire (RAP)“ aus Paris. Höhepunkt ist eine Performance im öffentlichen Raum im Kontext des Volksbegehren „Berlin Werbefrei“.

Werbung hinterfragen
Werbung trifft uns alle: Auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zur Universität. Wenn wir gelangweilt an der der Nahverkershaltestelle stehen. Wenn wir aufgeregt durch die Straßen ziehen. Immer. Darum geht es in unserer Jugendbegegnung „Whose streets? Our streets! Werbung und Zugang zum öffentlichen Raum hinterfragen“.

Öffentlichen Raum selbstbestimmt gestalten
Über den Ansatzpunkt „Werbung und öffentlicher Raum“ möchten wir anregen, unsere Umgebung als selbstbestimmt veränderbar zu erleben. Wir möchten fragen: „Was ist öffentlicher Raum?“, „Wer nimmt hier wie Einfluss?“, „Warum ist hier so viel Werbung?“, „Was zeigt die Werbung (nicht)?“, „Wie können wir den öffentlichen Raum selbstbestimmt gestalten?“

Künstlerische Intervention
Während der Begegnung führen wir künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum zusammen mit „Berlin Werbefrei!“ durch, die wir dokumentieren. Wir laden Medien ein, uns zu begleiten. Wir diskutieren außerdem mit Abgeordneten über das Für und Wider von Werbung im öffentlichen Raum. Die Ergebnisse der künstlerischen Interventionen möchten wir anschließend in Ausstellungen in Berlin und Paris präsentieren.

Was ist Résistance à l’Agression Publicitaire?
Das organisieren wir zusammen mit der Organisation „Résistance à l’Agression Publicitaire (RAP)“ aus Frankreich. Das ist eine NGO mit Zentrale in Paris. Sie haben lokale Gruppen in etwa 20 französischen Städten. RAP setzt sich seit über 30 Jahren für Verbote von Werbung im öffentlichen Raum ein. Mehr Infos:
https://antipub.org/

Was ist „Berlin werbefrei“?
Berlin Werbefrei ist eine Initiative um den Anwalt Fadi El Ghazi. Sie sammeln im Frühjahr 2026 Unterschriften für ein Volksbegehren. Damit möchten sie Werbung im öffentlichen Raum massiv reduzieren.

Programm
Das vorläufige Programm der Reise findet ihr hier:

(Freitag, 20.03.2026): Ankunft
idealerweise gemeinsames Abendessen am Veranstaltungsort

(Samstag, 21.3.): Kennenlernen
Vorstellung der Organisationen, organisatorische Angelegenheiten, Kennenlernen. Sensibilisierung.
Thematischer Auftakt: Wie beeinflusst Werbung uns und die Gesellschaft? (R.A.P.)

Exkursion zur Ausstellung „Berlin Global“ im Humboldt-Forum. Und Sightseeing, falls Zeit und Energie vorhanden sind.

(Sonntag, 22.3.2026): Was läuft schief in der Werbung?
Vormittag: Workshop zu Sexismus, Rassismus und
Gewalt in der Werbung (oder anderen Formen der Diskriminierung)

Nachmittag: Exkursion „Werbefreies Berlin“ (Rechtsanwalt Fadi El Ghazi, Berlin Werbefrei). Suche nach Orten für Tourismus/ Interventionen, fotografieren und der Gruppe präsentieren, um die Interventionsidee zu diskutieren (Fotosafari).

(Montag, 23.3.): Erfahrungsaustausch zu Interventionen
Vormittag: Auswertung der Fotosafari, Ideensammlung für die Interventionen, rechtlicher Rahmen
Mittagessen am Veranstaltungsort

Nachmittag: Erfahrungsaustausch-Workshops zu den Interventionen: Pressearbeit, Fotografie, Videoproduktion, Streetart und die Rechtslage in Deutschland, Folien-Graffiti usw. Eventuell auch ein Workshop mit einem externen Experten.

(Dienstag, 24.3.): Treffen mit Entscheidungsträgern
Ganztägig: Diskussion über Werbeverbote im Abgeordnetenhaus (das Abgeordnetenhaus ist das Parlament des deutschen Bundeslandes Berlin).
Freizeit zur Erkundung von Veranstaltungsorten und zum Besuch von Ausstellungen (falls gewünscht).
Mittagessen im (Stadt-)Zentrum.

(Mittwoch, 25.3.): Vorbereitung der Interventionen
Ganztägig: Vorbereitung der Interventionen und Erstellung von Material. Eventuell ein Fotografie-Workshop. Verfassen von Texten zur Beschreibung der Kunstwerke für die Ausstellungen im Herbst.
Mittagessen am Veranstaltungsort.

(Donnerstag, 26.3.): Interventionstag
Vormittag: Kunstprojekte – Interventionen im öffentlichen Raum.
Mittagessen im (Stadt-)Zentrum.

Nachmittag: Kunstprojekte – Interventionen im öffentlichen Raum. Öffentlichkeitsarbeit, Veröffentlichung von Fotos und Videos online.

Abends: Vegan/vegetarisch/fleischhaltig? Grillen

(Freitag, 27.3.): Auswertung, Abreise

VORMITTAGS: Ergebnisbesprechung, Auswertung. Das Programm endet mittags für alle, die tagsüber mit dem Zug anreisen.
Mittagessen im mexikanischen Imbiss am Bahnhof Nikolassee (vegan/vegetarisch).

NACHMITTAGS: Abreise
Abflug: Zug, Abfahrt: 14:00 – 22:13 Uhr, Ankunft Paris

Sprache?
Die Verständigungssprache während der Begegnung ist Englisch.

Kosten?
Die EU zahlt die Reisekosten, den Nahverkehr, der mit dem Programm zusammen hängt, das Essen, das wir bereitstellen, und die Unterkunft.

Alter?
Damit die EU für dich zahlt, musst Du zwischen 18 und 30 Jahren alt sein.

Fahrtkostenerstattung?
Wir erstatten deine Fahrtkosten in Bus oder Bahn, zweite Klasse von deinem Wohnort nach Berlin und wieder zurück.

Wo?
In Berlin.

Unterkunft?
Wir haben ein Tagungshaus am Stadtrand gemietet. Dort gibt es richtige Betten. Bitte gerne Bettzeug mitbringen. Die Betten stehen in 4-8er Zimmern. Es gibt eine Awarenessraum für Ruhe. Es gibt Duschen. So Großraum-Duschen wie in Schul-Turnhallen aus den 1950ziger Jahren. Wir machen Duschampeln. Es gibt einen See. Die Unterkunft ist Ebenerdig allerdings mit einer Stufe um ins Haus zu gelangen. https://haus-am-wannsee.de/haus/ .

Verpflegung?
Die EU zahlt Frühstück, Mittag, Abendbrot. In vegan, vegetarisch und mit Fleisch.

Mitbringen?
– gültiger (!!!) Personalausweis oder Reise-Pass
– Bettwäsche
– Regenjacke
– Was du brauchst um dich wohlzufühlen

  • Falls du den im März noch kalten Badesee ausprobieren willst: Badesachen
  • evtl Ohrstöpsel?
  • Powerbank / Taschenlampe

Barrieren?
Das Tagungshaus ist ebenerdig. Allerdings gibt es eine Stufe um hinein zu kommen. Die Duschen und Toiletten sind gut erreichbar. Die Betten sind so typische Herbergs-Doppelstockbetten. Vom S-Bahnhof Nikolassee zum Tagungshaus sind es 1,5km zu Fuß, großteils auf Kieswaldweg ohne Beleuchtung in der Nacht. Es ist möglich ihn mit einem Auto zu befahren.
Sprache: Englisch, Französisch, deutsch. Der überwiegende Teil des Programms wird auf englisch sein. Übersetzung wollen wir innerhalb der Gruppe lösen.
Bitte schreib uns, was du brauchst vorab per Mail: vernetzungpartizipation@riseup.net

Anmelden?
Ja bitte unter vernetzungpartizipation@riseup.net

Motivationsschreiben?
Bitte schick uns bei der Anmeldung ein kurzes (!) Motivationsschreiben:
Wer bist du?
Was machst Du?
Warum willst du mit?
Halbe Seite reicht.

Mehr Infos:

Unser Kooperationspartner aus Frankreich:
https://antipub.org/

Das Volksbegehren „Berlin werbefrei!“
https://berlin-werbefrei.de/

Die Veranstaltung wird von der Europäischen Union im Rahmen von Erasmus + als Jugendpartizipationsprojekt gefördert..

Das Projekt wird finanziert von der Europäischen Union. Der Inhalt gibt ausschließlich die Meinung der Autor:innen wieder. Die EU-Kommission und Jugend für Europa haften nicht für Folgen aus der Wiederverwendung.